Wirksamkeit von Zielen –

Eine zentrale Bedingung für gelingendes Coaching ist die Klärung des Anliegens des Klienten und eines dazu passenden, wirksamen Zieles. Wann ist ein Ziel wirksam? Kurz gesagt, wenn es zu nachhaltigem, beharrlichem Handeln führt. Damit Ziele genau das tun, müssen sie den bewussten, rational-kognitiven und dem unbewussten, emotionalen Teil des Gehirns verbinden. Das emotionale Gehirn verfügt über Lösungen, jenseits von richtig und falsch, Lösungen im Sinne von „sowohl als auch“. Solche Lösungen werden gerade dann gebraucht werden, wenn es um Weiterentwicklung und Transformation geht.

Berührende Ziele finden

Doch wie bindet man den unbewussten Teil des Gehirns bei der Zielfindung ein – schließlich ist er unbewusst? Das Unbewusste kommuniziert über innere Bilder, Symbole und über Körperempfindungen, sogenannte somatische Marker. Die Marker können zeigen, ob ein Ziel stimmig ist. Wenn es das Ziel nicht ist, ist da irgendwo ein Störgefühl im Körper – eine kleine Anspannung, eine Enge. Das machen wir uns bei sich bei der Zielfindung zu nutze. Im Coaching werden – ausgehend von Bildern und Fotos – gemeinsam, ausprobierend Zielformulierungen entworfen. Ein Beispiel: „Mutig gehe ich meinen Herzensweg.“ Damit wird so lange spielerisch gearbeitet, bis der Körper ganz und gar „ja“ sagt. Und mit dem Bild und der gefundenen Zielformierung wird dann weitergearbeitet.

Das Ziel als freundlicher Helfer

Das so gefundene Ziel ist ein freundlicher Helfer, der immer da ist. Das Ziel entspannt und macht weit, auch in schwierigen Zeiten. Solch ein Ziel kann in konkrete Handlungsziele überführt werden. Dieses kreative Finden eines Ziels ist spannend und macht Freude.

Zürcher Ressourcen Modell «ZRM®»

Im Zürcher Ressourcen Modell «ZRM®» – ein etablierter Coaching-Ansatz – werden solche Ziele als Motto-Ziele bezeichnet und im so genannten Rubikon-Prozess genutzt. Der Rubikon-Prozess definiert eine Schrittfolge, um wirksame Ziele aus Motiven abzuleiten und in konkretes Handeln zu überführen.

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